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Reisen trotz hoher Benzinpreise: So bleibt der Trip bezahlbar

Reisen trotz hoher Benzinpreise: So bleibt der Trip bezahlbar

Die nächsten freien Tage und Ferien sind schon in Sichtweite, ob Himmelfahrt, Pfingsten oder die Sommerferien. Bei vielen Menschen steigt die Lust zum Verreisen, und zwar mit dem eigenen Auto, um möglichst viel Freiheit genießen zu können. Doch der Blick zu den Tankstellen in diesen Tagen lässt die Lust ganz schnell schwinden.

Die Benzinpreise sind in astronomische Höhen gestiegen, sodass man sich zweimal überlegen sollte, ob man wirklich ins Auto steigen sollte. Doch man muss sich die Laune wegen der Preise nicht verderben lassen, denn ein schöner Urlaub kann immer noch geplant werden, wenn man ein paar Dinge beachtet. Wie man trotz der Benzinpreise einen schönen Urlaub genießen kann, gibt es in diesem Artikel zu erfahren.

Mit dem Auto in den Urlaub verreisen

Grundsätzlich besteht die Frage, wie man verreisen möchte. Klassisch stehen das Auto, die Bahn und Flugzeuge zur Auswahl, wobei das stark mit den jeweiligen Zielen zusammenhängt. Auf die Kanarischen Inseln wird niemand mit dem Auto oder der Bahn fahren, gleichzeitig muss man nicht ins Flugzeug steigen, um Rügen, Usedom und Co. erreichen zu können. Das Auto wird von vielen bevorzugt, da es viele Freiheiten mit sich bringt und tatsächlich oft auch preisgünstiger als die Bahn ist, die noch dazu nicht immer pünktlich kommt. Natürlich gibt es auch die Gefahr von Staus, aber unterm Strich ist man sehr flexibel, was Reisezeiten und das Gepäck angeht. Daher bevorzugen auch weiterhin viele Menschen das Auto.

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Dabei kann grundsätzlich auch die Frage gestellt werden, ob denn ein viel höherer Preis pro Liter an den Zapfsäulen wirklich einen so großen Unterschied macht. Auf einer Strecke von 2.000 Kilometern würde der Unterschied bei 7,5 Liter Verbrauch auf 100 Kilometer rund 48 Euro betragen, wenn man 2,21 Euro pro Liter statt 1,89 Euro zahlen muss. Das klingt erst einmal nicht nach viel, doch bei längeren Strecken hat man oft auch mehr Gepäck, was den Verbrauch steigen lässt, sodass der Unterschied auch schon mal 100 € betragen kann. Doch was tun? Doch nicht verreisen? Die Lösung besteht eher darin, nähere Reiseziele auszuwählen und ein paar Tipps zu beachten.

Sinnvolle Taktiken an der Zapfsäule

Es ist recht einfach: Wer ein näheres Ziel auswählt, hat eine kürzere Strecke und verbraucht letztendlich weniger Benzin. Warum nicht einen schönen Ort direkt im eigenen Bundesland auswählen, statt 1.000 Kilometer in Richtung Süden zu fahren? Heiße Sommer gibt es mittlerweile auch in Deutschland genug und im Süden klettert das Thermometer gerne auch mal über die 40 Grad-Marke, was alles andere als entspannend ist. Der Tank und die Nerven werden bei näheren Zielen auf jeden Fall geschont. Wer dabei noch unnötiges Zeug aus dem Kofferraum entfernt und seinen Reifendruck überprüft, kann auch nochmal ein paar Prozent Ersparnis beim Verbrauch rausholen.

Natürlich gilt auch: Mit moderatem Tempo lässt es sich entspannter und länger fahren. Für wen die Reise ein Wettrennen ist, der schafft nicht nur Stress, sondern auch einen viel höheren Verbrauch. Von 80 km/h zu 150 km/h verdoppelt sich der Verbrauch fast, sodass Zeit ein entscheidender Faktor ist, um Kosten sparen zu können. Und zuletzt können auch Strategien an den Zapfsäulen verwendet werden. Durch Apps können Preise in Echtzeit überprüft werden, sodass bestimmte Tankstellen gezielt angefahren werden können. Zudem sind die Preise oftmals zwischen 18 und 22 Uhr etwas niedriger, als wenn man direkt morgens tankt. Ein weiterer Tipp: Möglichst vermeiden, direkt an der Autobahn zu tanken, denn hier ist es in der Regel immer teurer.

Fazit zu Reisen trotz hoher Benzinpreise

Fazit zu Reisen trotz hoher Benzinpreise Auch die hohen Benzinpreise müssen nicht dafür sorgen, dass man nun gänzlich auf seine Reise verzichtet. Wer jedoch etwas genauer plant und noch dazu ein Ziel in der Nähe statt der weiten Ferne auswählt, der kann tatsächlich Geld sparen, sodass die höheren Preise gar nicht mehr ins Gewicht fallen. Grundsätzlich gilt beim Auto immer: Kürzere Strecken verbrauchen weniger, allerdings ebenso ein moderates Tempo und nicht zu viel Gewicht. Zudem sollte man auch immer seinen Reifendruck überprüfen. Wer entspannt fährt, gerne mal die Autobahn zum Tanken verlässt und nicht den halben Hausrat mitnimmt, der kann so ohne Probleme seinen Urlaub antreten, ohne dafür bei den aktuellen Benzinkosten die Lebensversicherung auflösen zu müssen.