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30 % weniger Krebs: Rauchfrei 2006 Kampagne möchte Anstoß geben

30 % weniger Krebs: Rauchfrei 2006 Kampagne möchte Anstoß geben

Manche ignorieren die Zahlen und Risiken, andere wollen gerne aufhören, schaffen es aber nicht. Klar ist, dass die Zahlen alarmierend sind, denn aktuell wird jeder siebte Todesfall auf das Rauchen zurückgeführt. Vor allem das Risiko für Lungenkrebs steigt signifikant an. Wenn das Rauchen gesellschaftlich unter Kontrolle gebracht werden könnte, könnten die Krebszahlen um 30 % sinken. Insofern ist Tabakprävention ein zentraler Schlüssel für die Volksgesundheit. Doch es geht um viel mehr als nur die Vermeidung von Krebs.

Unterm Strich geht es um Lebensqualität, die durch den glühenden Glimmstängel genommen wird. Anlässlich des Weltnichtrauchertages 2006 will eine neue Rauchfrei Kampagne wichtige Anstöße liefern, um Menschen beim Ausstieg zu helfen. Auch wenn das Aufhören sehr anstrengend sein kann, lohnt es sich auf jeden Fall und kann zu einem ganz neuen Lebensgefühl führen. Weitere Informationen dazu und zur Kampagne „Rauchfrei 2006“ gibt es in diesem Artikel.

Die Risiken und Todesfälle

Auch wenn es längst kein Geheimnis mehr ist, ist es wichtig, immer wieder über die Risiken aufzuklären, die mit Rauchen einhergehen. Durch Rauchen steigt das Krebsrisiko enorm. Um ein Siebenfaches alleine für Lungenkrebs, wobei 80 bis 90 % der Fälle auf Rauchen zurückzuführen sind. Insgesamt geht jede fünfte Krebsdiagnose auf Rauchen zurück. Es ist nicht alleine die Lunge, die durch das Rauchen geschädigt wird. Auch der Kehlkopf, die Mundhöhle und Rachen sind betroffen, sodass Krebs ausgelöst werden kann. Aber auch die Speiseröhre, die Leber, die Nieren, die Harnblase, die Bauchspeicheldrüse und der Magen sind betroffen.

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Je länger man raucht, desto höher ist das Risiko. Daher ist jede Zigarette eine zu viel. Wenn dann noch Alkoholkonsum dazukommt, erhöht sich das Risiko für bestimmte Krebsarten um das 40- bis 100-fache. Abgesehen von den Erkrankungsrisiken schadet das Rauchen der täglichen Lebensqualität und ist auch noch ein hoher Kostenfaktor. Es kann sich also definitiv lohnen, dieser Gewohnheit oder im schlimmsten Fall Sucht ein Ende zu setzen. Bis zu 30 % weniger Krebsfälle könnte es geben, wenn nicht mehr geraucht wird. Zudem ist es einfach schön, wenn man wieder mit Freude an den Maiglöckchen schnuppern kann.

Die wirtschaftlichen Folgen

Die Gesundheit ist ein Aspekt, der Geldbeutel ein anderer. Wer raucht, der muss sich Zigaretten oder Tabak kaufen, was enorm viel Geld kostet. Bis zu 120 Euro können im Monat gespart werden, wenn man diese Gewohnheit zu den Akten legt. Es gibt Menschen, die im Grunde einen Monat im Jahr nur für ihre Sucht arbeiten. Ein Trick kann daher bestehen, das Geld, das normalerweise für Zigaretten draufgehen würde, zu sparen, um sich damit nach ein paar Wochen eine besondere Belohnung kaufen zu können. Wichtig ist zudem, dass auch Arbeitsplätze positiv motivierend gestaltet werden. Zahlreiche Unternehmen wie DaimlerChrysler, SAP oder Audio beteiligen sich daher an der Kampagne.

Rauchfrei Kampagne 2006

Rauchfrei Kampagne 2006 Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag. Das Deutsche Krebsforschungszentrum Heidelberg hat zu diesem Anlass eine neue Kampagne begonnen, mit der man Menschen dabei helfen möchte, der Sucht um den Glimmstängel entgegenzutreten. Es ist ein Wettbewerb geplant, bei dem es 10.000 Euro zu gewinnen gibt. Erwartet wird, dass viele tausend Menschen teilnehmen.

Dabei betont man das Prinzip “Quit & Win”, denn nach dem Aufhören fühlt es sich wie ein neues Leben an. Es ist kein Verzicht, sondern ein Zugewinn. Es geht bei der Kampagne nicht einfach nur darum, motivierend zu wirken, sondern feste Strategien an die Hand zu geben.

Die Schluss-Punkt-Methode zum Aufhören

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt die Schluss-Punkt-Methode. Dabei wählt man einen festen Tag, an dem die Rauchfreiheit beginnen soll. Das ermöglicht eine gute Vorbereitung, sodass man sich bereits im Vorfeld mit kritischen Situationen beschäftigen und sich Gegenmaßnahmen überlegen kann. Am Vorabend des besagten Tages sollten die Rauchutensilien wie Zigaretten, Aschenbecher und das Feuerzeug konsequent entsorgt werden. Hilfreich kann es zudem sein, einen Abschiedsbrief zu schreiben, mit dem man sich von der alten Gewohnheit lossagt. Am ersten Tag sollte man dann mit einem Genussfrühstück an einem ungewohnten Ort beginnen, um sofort die bekannte Gewohnheitskette zu durchbrechen.

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Wichtig ist zu verstehen, dass Verlangen oft in Schüben aufkommt, die einige Minuten dauern können. Man sollte direkte Gegenstrategien zur Hand haben, was Trinken von Wasser und Tee oder Essen von Gemüse und Obst sein kann. Außerdem hilft Bewegung an der frischen Luft. Die Kampagne “Rauchfrei 2006” setzt zudem auf Helfer. So können sich Nicht-Raucher anmelden und als Unterstützer für Ablenkung sorgen, wenn das Verlangen wieder sehr hoch ist. Auch wird es Online-Mentoren geben sowie lokale Stammtische. “Gemeinsam aufhören geht besser” ist das Motto, sodass sich Teilnehmer gegenseitig unter die Arme greifen können. Es geht aber um viel mehr, als nur die alte ungesunde Gewohnheit zu durchbrechen.

Woher die Motivation kommt

Menschen können sich weit entfernte Konsequenzen nur schwer vorstellen. Krebs will natürlich niemand haben, doch wirkt es für viele eben nur wie ein mögliches Zukunftsszenario, das keinen Einfluss auf die Gegenwart hat. Doch ein näherer Blick zeigt schnell, dass es um mehr als nur die Zukunft geht. Grundsätzlich sollte jeder sagen, dass man es sich wert ist, seine Lebensqualität zu erhöhen und das schon mit dem ersten rauchfreien Tag. Auf der einen Seite steht das Kettenrauchen, das langsam, träge und anfällig macht. Auf der anderen steht das Treppensteigen ohne Schnappatmung, eine erhöhte Leistungsfähigkeit, geistige Fitness und definitiv weniger Gestank. Der morgendliche Husten verschwindet und es gibt insgesamt ein frischeres Aussehen.

Ein gesunder Lebensstil

Ein gesunder Lebensstil Natürlich kann jeder sein Leben gestalten, wie er es möchte. Doch Suchtmittel stehen dem Lebensglück im Wege, da sie das Leben und die Zeit vereinnahmen, gleichzeitig aber den Körper auslaugen. Die Zigarette am Morgen ist kein Genussmittel, sondern das Stillen eines Verlangens, das den Körper beim Ausbleiben schlecht fühlen lässt. Es gibt also gute Gründe, einen gesunden Lebensstil anzustreben. Dazu gehört im ersten Schritt die Freiheit von Tabak und anderen Suchtmitteln. Auch sollte man das Passivrauchen vermeiden. Das geht sicherlich nicht immer, aber in der eigenen Wohnung und am Arbeitsplatz sollte das möglich sein. Alkohol und andere Drogen sind ebenfalls zu meiden, da sie letztendlich nichts anderes machen, als dem Körper zu schaden.

Gesundheit muss körperlich und geistig gedacht werden. Daher sollte man sich einige positive Gewohnheiten antrainieren. Dazu gehören regelmäßige Bewegung, eine gute Ernährung mit Obst und Gemüse und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Im besten Fall einfach Wasser, aber es gehen auch ungesüßte Tees und stark verdünnte Säfte. Zucker sollte auf ein Minimum reduziert werden. Auch die mentale Gesundheit ist ein wichtiger Faktor. Das bedeutet, man sollte ausreichend Schlafen und lernen, wie Stress bewältigt werden kann. Das soziale Umfeld sollte sich positiv auswirken und nicht zu einer Belastung werden. Zusätzlich gilt, bei Ärzten entsprechende Vorsorgeuntersuchungen durchzuführen und auch den notwendigen Impfschutz nicht zu vernachlässigen.

Fazit zur Rauchfrei 2006 Kampagne

Fazit zur Rauchfrei Kampagne Rauchen ist für jeden siebten und zu frühen Todesfall verantwortlich. Kaum eine andere Krebsart wie Lungenkrebs kann so deutlich zu einer Ursache verknüpft werden. Es gibt aber noch viele weitere gute Gründe, der Sucht des Rauchens den Kampf anzusagen. Ein bessere Lebensqualität ist die Folge. Man fühlt sich besser, ist leistungsfähiger, wacher und sieht auch noch besser aus. Die Kampagne “Rauchfrei 2006” will dabei helfen und hat dazu einen Wettbewerb gestartet. Zusätzlich gibt es ein Programm, bei dem Nichtraucher als Unterstützer mithelfen können. Wichtig ist, dass es eine klare Strategie zum Ausstieg gibt und man sich der positiven Auswirkungen bewusst ist.